Arbeitsmarktzahlen - Januar 2026

| Quote steigt aufgrund witterungsbedingter Freisetzungen - Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝗹𝗼𝘀𝗲𝗻𝗾𝘂𝗼𝘁𝗲 𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝘁 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗻𝘂𝗮𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝟮,𝟱 𝗣𝗿𝗼𝘇𝗲𝗻𝘁

Wie in jedem Jahr ist die Arbeitslosigkeit im Januar saisonbedingt angestiegen. Die Quote erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte.
Hauptursache hierfür ist die winterbedingte Freisetzung von Beschäftigten in witterungsabhängigen Branchen sowie im Bereich Hotellerie und Tourismus. So erklärt sich, dass rund drei Viertel des Anstiegs auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) entfällt.

Diese Entwicklung bedeutet jedoch keinen Stillstand am Arbeitsmarkt. Parallel zu den Neuzugängen in Arbeitslosigkeit konnten viele Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin dynamisch. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die Quote unter dem Vorjahresniveau liegt (Januar 2025: 2,7 Prozent).

Auch der Ausbildungsmarkt bleibt trotz konjunktureller Eintrübungen chancenreich. Für Jugendliche gibt es zahlreiche Ausbildungsplatzangebote mit Start im Herbst. Eine frühzeitige Bewerbung erhöht dabei die Chancen deutlich, den gewünschten Ausbildungsberuf zu erreichen.

👉 Jugendliche, die noch auf der Suche nach einer Lehrstelle für dieses Jahr sind, können sich jederzeit an die Kolleg*innen der Berufsberatung der Agentur wenden. Sie unterstützen im Bewerbungsprozess und bereiten gezielt auf Vorstellungsgespräche vor.
Eine abgeschlossene betriebliche Ausbildung bleibt eine der wichtigsten Grundlagen für eine nachhaltige berufliche Laufbahn.